Segafredo Maxxi

segafredo
Hohe Erwartungen hatten wir an den 'Maxxi' aus dem Hause Segafredo Zanetti. Leider erfüllten sich diese nur zum Teil. Ein leicht bitterer Nachgeschmack und der viel zu hohe Preis drücken unsere Bewertung nach unten.
Segafredo hat unter Kaffeekennern eigentlich eher den Ruf von Supermarktware und in Italien wird er sogar als Autobahn-Kaffee bezeichnet, weil es dort in fast jeder Raststätte Segafredo-Kaffee gibt. Vor diesem Hintergrund hat sich Segafredo wohl dazu entschieden, mit einem hochwertigeren Kaffee - dem 'Segafredo Maxxi' - in den hochpreisigen Markt vorzudringen. Das mit dem Preis ist immerhin schon gelungen: rund 32 Euro für das Kilo Bohnen! Mit Abstand der teuerste Espresso, der jemals durch unsere Maschine gelaufen ist.
Über die Mischung schweigt sich die Rösterei aus, wir vermuten aber, dass es sich bei dem 'Maxxi' um überwiegend Arabica-Bohnen handelt. In der glänzend goldenen Packung finden sich grössere und kleinere Bohnen, die dunkel geröstet sind und fast keinen Bruch aufweisen.
Der frische Espresso duftet floral, etwas nussig und etwas nach Tabak. Beim Geschmack wird die feine, angenehme Säure von einem bitteren Nachgeschmack übertönt. Dennoch entwickelt der Espresso einen vollen Körper mit viel Aroma.
Auf unserer Isomac Millenium entwickelt der 'Segafredo Maxxi' ca 10% Crema, die dunkel und leicht streifig aussieht.
Beim 'Segafredo Maxxi' stört uns eigentlich nur der hohe, unangemessene Preis und der auffällige und bittere Nachgeschmack. Beim puren Espresso fällt dies natürlich besonders auf, mit Milch wird die bittere Note etwas abgemildert.

Unsere Bewertung:
e1 c2