Tre Forze Espresso

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Der Tre Forze Espresso wird ausschliesslich über Olivenholz gerösted. Ein interessanter Gag, man glaubt, das Olivenholz wirklich zu schmecken. Oder ist dies nur Einbildung? Fest steht: Uns war der Tre Forze Espresso etwas zu bitter.
Die Bohnen für den Tre Forze Espresso - 95% Arabica und 5% Robusta - werden von einer kleinen Rösterei auf Sizilien angeblich ausschliesslich über Olivenholz gerösted. Ob das nun einen Vorteil für den Espressogeschmack bringt sei dahingestellt. Wenn man an den Bohnen riecht, glaubt man jedenfalls tatsächlich, den Rauch des Olivenholzes wahrzunehmen. Das Ganze könnte allerdings auch nur auf Suggestion beruhen und ein interessanter Werbegag sein. Zumal wir den Tre Forze inzwischen auch schon häufig neben den Billig-Vollautomaten in den namhaften grossen Elektronik-Märkten gefunden haben. Von Exklusivität kann da also keine Rede sein.
Der Espresso läuft etwas zu wässrig aus unserer Maschine. Maximal 5% Crema erhalten wir. Mehr haben wir bei einer Mischung mit überwiegend Arabica-Bohnen auch nicht erwartet.
Der frische Espresso duftet dann auch reichlich nach Rauch, dazu kommt eine erdige Note. Ob das nun vom Olivenholz kommt? Wer weiss...
Beim Geschmack sind wir aber auf jeden Fall überrascht: die arabica-typische Säure fehlt fast völlig. Stattdessen dominiert eine bittere Note, deren Ursache vermutlich die Art der Röstung ist.
Der Tre Forze ist ein sehr kräftiger Espresso, der auch gut für Espresso Macchiato oder Cappuccino geeignet ist. Der etwas bittere Beigeschmack ist aber gewöhnungsbedürftig und sicher nicht jedermanns Sache.

Unsere Bewertung:
e2 c2